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von den Blattläusen befallen, da man auf einem an­dern gesunden Blatte, keine einzige Blattlaus findet.

Daß der Thau in manchen Erdgegenden den Mangel des RegenS ersetzt; daß er bei trockener Wit­terung die melkenden Pflanzen erquickt und anfrischt; daß er eine wahre Wohlthat der Natur ist und von der Morgensonne beglänzt, funkelt und mit abwech­selnden Farben wunderschön spielt:c. das ist auch so bekannt, daß ich davon nicht reden darf.

In warmen Gegenden; in unserer Zone, thaut es am meisten, wenn die Sommcrtage warm sind und die Luft sich des Abends abkühlt; es thaut aber auch im kalren Herbst und sogar im Winter, das lehrt uns der gcfrorae Thau, oder

2. Der Reif.

Wie, sagte Richard, der Reif ist gefrorner Thau? Nichts anderes. Einiges Lehrreiche will ich doch vom Reif erzählen.

Wenn Reif entstehen soll, so muß die Luft bis zum Gefrierpunkte erkaltet seyn, weil sonst die Dünste nicht die Gestalt des Reifs annehmen könnten. Dunst­theile also, die auf hinlänglich erkaltete Körper fal­len, bilden den Reif. Es kann dagegen nie zum Reif kommen, wenn die Dünste auf erwärmte Körper fal­len, wo sie in einem flüssigen Zustande bleiben, oder wenn sie schon in Eisthcilchen verwandelt sind, so­gleich schmelzen.