oynungen, werme Giaeseniker yaven, unv in venen angetroffen werden, wo man sich zugleich die Mühe gibt, Tische und Bänke und die unteren Theile der Wände rein zu waschen. In einigen Gegenden Finnlands aber wohnen die Menschen wie das Vieh.

Verhältniß der Stände in Rußland.

2» Rußland gibt es im Verhältnisse zur großen Volksmaffe noch we­nige freie, selbstsiändige Leute, sondern meist nur Herren und Knechte, von welchen die letzten, die dienende Klaffe, Bauern und Gesinde, von ihren Herrschaften häufig sehr hart, und nur selten milde und menschlich behandelt

Bewohner Europa's. Die Russen. 43!)

Volk, wie die Kalmücken, die Stärke ihrer Stämme und Aule »ach der Anzahl der Kessel. Der Ranch ist in diesen Wohnungen sehr lästig, und keine geringere Plage bilden die vielen Erdflöhe. Um sich gegen dieselben zu schützen, weicht man Schasmist in Wasser, und überzieht damit von Zeit zu Zeit den Boden des inneren Zimmers. Das Haus und die Ställe wer­den entweder von einem hohen Walle oder einer Mauer, oder von Ge­sträuch umgeben. Innerhalb dieser Mauer sind neben dem Hause noch Höfe, ;itt welchen das Vieh während der Nächte ist, und in denen man Heu, Stroh und Getraide aufbewahrt. Damit fremdes Vieh abgehalten, und die Mauer vor Beschädigung geschützt werde, ist der Wall von einem breiten Graben umgeben. Die Dörfer der nogaiischen Tataren, Koi oder Aul genannt, liegen meist in Vertiefungen, in der Nähe von Teichen oder Bächen, oder doch so, daß man nicht lief um Wasser graben muß. Sie gewähren von außen keinen freundlichen Anblick, und man gewahrt sie fast nicht früher, als bis man sich in ihnen befindet. Da die Moscheen wenig besser, als die gewöhnlichen Häuser gebaut, und ohne Minarets sind, kann man sie von den Häusern und Ställen nicht gut unterscheiden.

Die Esthen und Letten wohnen wenig besser, als die Polen und Litthauer: auch bei ihnen ist es schmutzig; doch haben ihre Häuser einen Rauchfang. Da die Esthen ihr Haus hinsetzen, wo es ihnen gerade einfällt und gut dünkt, so liegen ihre Wohnungen ganz vereinzelt da.

Die Wohnungen der Finnen, welche Pörtten (Pirtti) heißen, sehen sehr übel aus, besonders wenn man sie Nachts im Winter betritt. Die Stube, welche keine Fenster und keinen Schornstein, sondern bloß einige Löcher und eine Lücke im Dache hat, durch welche der Rauch sich einen Ausweg suchen muß, ist vvm Rauche kohlschwarz. Es sind aber nicht in ganz Finn­land diese Hütten sich gleich, und die Wohnungen an der Meeresküste besser, als die im Innern. Man findet hin und wieder auch reinliche und nette