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Die Lebensart dieser Völker ist völlig so, wie man sie bei jeder Nation, welche von der Viehzucht lebt, antrifft. Ihre Werkzeuge und übrigen Haus- und Küchengeräthe werden von reisende» Handwerkern aus Bildugerid verfertigt oder doch wenigstens verbessert. Selten findet man, daß sie sich über das Ihrige streite», Wenn sie Beute machen, so wird sie in so viele Theile gebracht, als Prätendenten vorhanden sind; hierauf legen sie die abgesonderten und bestimmten Theile in Körbe, setzen diese alle zusammen, und nun nimmt ein dritter, welcher gar kein Interesse dabei hat, einen Korb nach dem andern, setzt diesen auf eines jeden Platz und diese» trägt der Eigenthümer ohne alle» Neid und Mißgunst nach seiner Behausung. Ihre Kleidung besteht in einem dunkelblauen Hemde von indianischer Leiuewand, und diejenigen, welche dies nicht anschaffen können, tragen es von Wolle. Hierüber hängen sie eine wollene Decke etwa 4% Elle lang und % Elle breit, und einen sehr weiten Mantel von Ziegen- fellen. Ihren Kops bedecken sie mit einem Turban von Leinwand, Wolle und anderen Stoffen. Viele gehen inzwischen wegen der großen Hitze, welche in ihren Gegenden herrscht, ganz nackend.
Obgleich die Vielweiberei bei ihnen erlaubt ist: so findet man doch selten einen Mann, welcher mehr als eine Frau hätte, und überhaupt
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