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stehen sie bei ihnen in weit größerer Achtung, als bei allen benachbarten Völkern. Wenn ein Weib das Glück hat, einen oder mehrere Knaben zu ge« baren, so^vird es außerordentlich geschätzt. Das sicherste Zeichen der Liebe, welches die Barbaren ihrer Frau geben können, ist, daß sie sie schlagen, welches denn freilich auch nicht unterbleibt. Um sich von Ungeziefer zu reinigen, reiben sie ihren ganzen Körper mit einem stinkenden Fette, und ihre Cur bei Krankheiten sind Ruhe und Diät. Zhre Wunden — und dies versuchte Unser Reisender selbst — heilen sie dadurch, daß sie solche mit einer glühenden dünnen Eisenplatte ausbrennen und mit einer Vermischung von Schiffstheer und Schildkrötenthran beschmieren. Für die Au- genkraiikheiten habe» sie folgendes Mittel: sie legen auf das kranke Auge pulverisirte Schlangen- haut und befestigen dieses mit einer Bandage eben der Art. Wenn ein Vater oder ein anderer aus der Familie stirbt, so gehört demjenigen Kinde der ganze Nachlaß, welches zuerst nach dessen Tode in die Hütte tritt. Was hie Unglücklichen anbelangt, die bort Schiffbruch leiden, so werden diese zu Gefangenen gemacht und immer so grausam mißhandelt, als es Folie erfahren hat. Findet sich inzwischen ein Kind unter ihnen, so gehen sie mit diesem sehr menschenfreundlich um. Es wird nicht zum Sclaven gemacht, sondern hat gleiche

