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Der Erfinder dieser Kunst ist Wilhelm Beuk« kels, oder Beuckelsen, oder Buckfeld, von einigen auch Böcke l und Buckelt genannt, aus Bicrvliet in Flandern, woselbst er auch 1474 be­graben ist. Der Kaiser Carl V. kam 1536 mit seiner Schwester, der Königin Maria von Ungarn, dahin, um das Grab dieses Mannes zu sehen, dessen Verdienste er erkannte, ob er gleich von geringer Abkunft war.

Man hat eine zwiefache Art den Hering ein­zusalzen, die eine wird weiß, die andere wird rorh Salzen genannt. Die erste Art oder weiß Salzen besteht darin: sobald der Hering gefangen ist, wird er aufgeschnitten, und man löst die Eingeweide von dem Rogen und der Milch ab und wirft jene weg. Alsdann wird der Fisch in frischem Wasser gewaschen, stark mit Salz gerieben und in eine Salzlache gelegt, die so schwer von Salz seyn muß, daß ein Ei darauf schwimmt. In derselben bleiben die Heringe 12 bis 15 Stunden liegen, werden hernach wieder herausgenommen, wohl ge­trocknet und schichtweise in Tonnen gelegt, auf deren Boden etwas Salz, wie auch zuweilen et­was zwischen die Licht aufeinander gedrückte Schicht, desgleichen oben darauf gestreut wird. Die andere Art oder roth Salzen besteht in Folgendem: wenn die Heringe wenigstens 24 Stunden in der Lache gelegen, werden sie bei den Köpfen an hölzerne

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