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Spieße aufgereiht und in dazu verfertigte Oefen gehangen. Alsdann macht man Feuer von Wein­ranken oder anderm nassen Holze darunter, das viel Rauch und wenig Flamme gibt, da sie dann nach 24 Stunden getrocknet und geräuchert sind und Bücklinge heißen. Die holländischen Stroh­bücklinge, die nach Hamburg und Bremen, und von da nach ganz Deutschland geführt werden, fängt man unter Nordholland, vor Enkbuysen, Monike- damm und Hoorn. Die Kieler Bücklinge werden auch in Pommern, Danzig, Preußen und am me- melsche» Strande gefangen.

Die Anzahl der holländischen Binsen hat in den letzter« Zeiten immer nach und nach abgenom­men, so daß nunmehr ein Jahr in das andere ge­rechnet, selten über 200 aus den niederländischen Häfen auslaufen, die aber dennoch einen Gewinn von zwei Millionen holländischer Gulden, nach Ab­zug aller darauf verwandten Unkosten, einbringen.

Schweden, das sonst, wie man behauptet, jähr­lich acht Tonnen Goldes für diese Waare wegge­schickt hat, hat späterhin mehr Aufmerksamkeit auf den Heringsfang gewendet, wozu die von dem Kö­nige 1745 privilegirte Fischergesellschaft viel bei­getragen hat, also daß Schweden jetzt der frem­den Heringe entbehrt.

Als vormals der Heringsstrich auf Norwegen noch stärker ging, so wurden aus den schonischen