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kauerte, auf Las tapferste wehrte, so lag es doch bereits in den letzten Zügen, als dem stolzen Ba- jazeth ein mächtiger Feind aus der großen Tar- tarei über den Hals kam. Dies war der so berufne Timar Lenc oder Tamcrlan. Dieser Länderbezwinger wurde von den armenischen Prinzen und dem Kaiser Manuel beständig gebeten, sie wider den Bajazekh zu beschützen. Dieser schickte dem Tataren erst seine Generale entgegen, als die geschlagen wurden und Tamcrlan immer mehr Eroberungen in den Ländern des Sultans in Asien machte, hob er die Belagerung von Constantinopel auf und ging auf seinen Feind selbst los. Es kam 1399 in Asten zu einer blutigen Schlacht, welche Tamerlan gewann und den Bajazcth selbst, nebst seiner Frau, einer Tochter des servischen Fürsten, gefangen bekam. Es ist bekannt, daß er den Sultan in einen eisernen Käfig sperren ließ und ihn, so oft er aufs Pferd steigen wollte, zum Fußschemel gebrauchte. Aus Unmuth stieß sich Baja- zeth, zumal da er wußte, daß seine Frau, die er sehr liebte, den Tataren bei ihren Schmäusen als Magd aufwarten mußte, den Kopf entzwei.
Die Kriege, welche Bajazeths Sohne unter sich führten, wären für die Christen eine gute Gelegenheit gewesen, den Muselmännern alle ihre Eroberungen abzunehmen, wenn nicht die Trennung der griechischen und lateinischen Kirche und

