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Stande gar wenig reimt und welches bei den Muselmännern verhaßt ist.
Der Grvßsultan nahm ihnen die Kirche, machte eine Moschee daraus und ließ in den Fundations- brief seyen, daß er einen Ort des Aergernisses und des Greuels in ein Hang des Herrn verwandelt habe. Die Patres haben sich nach Pera gewandt, wo ste in dem Hanse, das sie stch da anschafften, ein Zimmer zu einer Capelle eingerichtet habe». Die Capuziner haben die St. Jür- gcnkirche, davon die Genueser Patronen sind. Den Dominicanern gehört die St. Peterski r- che. Sie hatten vor Alters noch eine andere, zu welcher der H. Hyacinth den Grund gelegt haben soll. Sie ist vor mehr als 140 Jahren in die sogenannte Moschee der Araber verwandelt worden.
Von Galata geht man nordwärts nach Pera hinauf, welches gleichsam die Vorstadt davon ist. Pera liegt noch vor dem Eingänge des Hafens am Bosphorns und hat die anmuthigste Lage. Man übersieht da das Serail des Großherr» und die ganze Küste von Asien. Oberhalb Pera, ebenfalls am BosphoruS, liegt eine zweite Vorstadt, T opha- na genannt, welche diesen Namen von der Kano- nengießerei hat, die daselbst angelegt ist. Die Türkischen Kanonen sind gut, aber ohne Zierrathen.
Die Pest ist nächst den vftern Feuersbrünstcn die Geißel von Constantinopel. Sie stellt sich ge-

