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noch Jetzt steht, wieder auf, bestimnite es zu einem Almcsenhause und einer Freischule, und ließ es 1693 am 31. Octvber, als am Reformationsfeste, feierlich einweihen. Der Lehrer der Frcischnlc, welcher unter dem Titel eines Stuhlschreibers das Haus frei bewohnt, hat das Geschäft, die Aufsicht darüber zu führen und es den dahin kommenden Fremden zu zeigen.
Das Haus kündigt sich schon von außen an, durch ein über den Eingang angebrachtes, in Stein gehauenes Brustbild Luthers, mit dem bekannten Reimverse: Gottes Wort ist Luthers Lehr, darum vergeht sie nimmermehr. — In dem Fenster des Vorhauses sieht man die obgedachten, aus dem Feuer geretteten Bildnisse Mclanchtons und Luthers, und innen an der Wand zur Rechten das ebenfalls erwähnte, in Holz geschnitzte Bild- niß des Letztern. — Zur Linken beim Eintrittr befindet sich die Schulstube, wo dürftige Kinder beiderlei Geschlechts, vornehmlich im Schreiben und Rechnen und in weiblichen Arbeiten, unentgeldlich unterwiesen werden; und das ist die eigentliche Stelle, wo Luther zur Welt kam. — Ueber der Hinterthüre des Hauses, im Hofe, an welchen ein kleiner Garten stoßt, ist Luthers Jnsiegel, wiewohl nicht ganz richtig, in Stein gehauen.
Im obern Geschosse kommt man in einen, ausschließlich zu Luthers Gedächtnisse bestimmten Saal,
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