man aus ihren oben angeführten Geschäften sehen kau»/ und die höchsten von ihnen schließe» sich un« mittelbar an den Handwerksstand, oder stießen viel» mehr mit demselben schon zusammen. Wer will hier eine Grenzlinie ziehen? Indessen mögen wohl 30,000 Menschen in Neapel seyn, die kein Eigen­thum und kein bestimmtes Geschäft haben.

Von ihrer Kleidung scheinen sie den Namen zu haben. Sie ist zerrissen, schmutzig, voll Unge­ziefer, das sie sich ohne Scheu auf den Straßen absuchen und keinen Anstand nehmen, sich dabei zu entblößen. Gewöhnlich gehe» sie barfuß, auch im Winter.

Ob sie ein Oberhaupt, oder gar einen König haben? Mit eigenen Augen läßt sich in Neapel nichts davon entdecken und man hört auch von einer solchen Majestät nichts. Sie machen keinen Staat im Staate aus, denn sie bestehen aus ei­nem zerstreuten Volke, das keine Verbindung un­tereinander hat. Indessen kann es seyn, daß in manchem Distrikt der Stadt einer von ihnen all- mählig mehr Ansehen bekommt, als alle anderen, und daß dann ei» Theil von ihnen, wenn etwas auszumachen ist, zu ihm seine Zuflucht nimmt. So, sagt man, habe ein Capo der Lazzaroni in Palermo den König angegangen, habe ihm die außerordent­liche Kleinheit des Brods gezeigt und um Herab­setzung des Getreidepreises gebeten.

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