Wenn die neuen Ankömmlinge durch ihre Eltern selbst nach Kleinwelke begleitet werden, so giebt eS sreilich oft rechte Heim­wehscenen. Die Kinder füllen dann die ersten Nächte den ganzen Schlafsaal mit ihrem Gewimmer und Geschrei. Es geht ihnen aber doch wie allen Kindern; sie schicken sich viel leichter in eine neue Lage, als die Erwachsenen.

Vor einiger Zeit wurden drei Knaben, deren Mutter ge­storben war, von einer christlichen Negerin nach Kleinwclke be­gleitet. Die Trennung von ihr fiel besonders dem jüngsten unter ihnen, der erst zwei Jahre alt war, sehr schwer. Als aber nach einer halbjährigen Abwesenheit die Negerin wieder durch den Ort nach Westindien zurückreiste, wollte der Junge die schwarze Frau kaum recht ansehen; er fürchtete sich vielmehr vor ihr und lief weg.

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wir doch noch jetzt so manchen Schiffer Weib und Kinder auf halbe und ganze Jahre verlassen um in den entlegensten Meeren seinem Berufe nachzuleben oder einen irdischen Gewinn zu suchen. Sollte eS der Dienst des Königs aller Könige nicht auch werth sein, daß man alles daran wage und wohl auch die edelsten Ge­fühle der elterlichen Zärtlichkeit gewissermaßen verläugne, um dem hohen Berufe nachzuleben, Seelen für Jesum zu gewinnen?!