sehr groß gewesen sein.

Bon dem Schlafsaal theilte sich der Strahl in zwei Theile. Der eine durchlöcherte die Balken, zersplitterte die Bretter und fuhr an dem zweiten Stockwerk in die Stube des Hausvaters. In dieser warf er den Ofen zusammen und riß die Wände auf.

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ders im Jahre 1796 mit einer Anzahl Knaben der Fall, welche damals meist noch in Niesky bei Görlitz erzogen wurden.

Nach einer mehrtägigen großen Hitze zog sich am 9. Juli Abends gegen 4 Uhr ein Gewitter über den Ort. Es zeigte sich mit wenigen und mäßigen Schlägen, aber sehr heftigen Regen­güssen, und schien vorüber zu sein, als plötzlich eine kleine Wolke mit einem fürchterlichen Schlage sich über dem Anstaltshause entlud. Ein Hagel von Ziegelstücken und das entblößte Dach kündigte gleich allen Einwohnern deö Ortes an, wo es einge­schlagen hatte. Von allen Seiten eilten Leute herbei und staunten über die in einem Augenblick entstandene große Verheerung.

Auf dem Schlafsaal hatte sich der Strahl über die ganze Decke verbreitet, war nach allen Seiten an den Drathen der Be- rohrung hingelaufen, und hatte die Betten mit Kalk und Trüm­mern von den aufgerissenen Mauern bedeckt. Einige Betten wa­ren versengt mit herabgetropften Stücken geschmolzenen DrathS. DaS Unglück, das der Wctterschlag bei Nachtzeit angerichtet hätte, wenn die Kinder schon zu Bette gewesen wären würde