tud) war im ganzen Hause. An mehreren Stellen hatte der Blitz wirklich gezündet; und in wenigen Minuten würde namentlich das Dach in Feuer gestanden haben, wenn nicht die Hülfe so schleu-

II

Merkwürdiger Weise war der Hausvater gerade jetzt wegen Unpäßlichkeit anderswo, da er sonst um die Zeit immer hier zu arbeiten Pflegte. Von da fuhr der Strahl bei einem Lehrer vor­bei , den er gewaltig erschreckte, und kam in eine andere Stube, wo sonst täglich um die Zeit eine Singschule gehalten wurde. Nur heute war sie wegen eines besondern UmstandeS ausgefallen; sonst würden die Kinder ein schreckliches Unglück erlitten haben. Die Wand, an der sie beim Singen zu stehen pflegten, war ganz zerrissen. Im untern Stock zerstörte der Blitz noch die Wände einer Vorrathökammer, bedeckte einen Knaben, der an einem Ka­min vorbeiging, mit Ruß, schlug ein Loch in die Hausmauer, und fuhr hinaus.

Der andere Strahl schlug ein zollbreites, rundes, glattes Loch durch einen Balken, zerschlug die Thüre, wo sich die klein­sten Kinder befanden, und fuhr über ihren Köpfen weg und zu einer schräg gegenüberliegenden Thüre wieder hinaus. Der Leh­rer, welcher dem Strahl am nächsten war und auf seinem Stuhle saß, sank auf eine Weile besinnungslos zurück, und die Knaben waren auf einige Augenblicke ganz betäubt; aber nicht Einer hatte Schaden genommen. Ein starker Dampf- und Schwefelge-