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daß das obere Kajütenfenster entzwei geschlagen sei. Wir fingen daher an, wieder etwas Muth zu fassen , daß uns der Herr doch noch erhalten werde, obgleich der Sturm noch schrecklich wüthete. Es wurde noch das letzte Segel eingezogen und beigelegt, d. h. das Steuerruder fest gebunden, und daö Schiff in dieser entsetz­lichen Lage dem Wind und Wellen überlassen. Dasselbe gerieth nun in eine solche Bewegung und wurde so herumgeworfen, daß es kaum möglich war, die darin befindlichen Sachen genugsam zu befestigen und zu verhüten, daß nicht alles über einander ge­worfen werde. Um daher die Kinder vor Unglücksfällen so gut als möglich zu stchern, machte ich für alle fünf Platz in dem Kämmcrchen, und nun legte sich jedes ganz stille, wie in tiefen Gedanken, in sein Winkclchen nieder, und ich verbrachte die ganze übrige Zeit des Sturmes sitzend bei ihnen, um sie zu bedienen. O das waren lange Tage und besonders schwere Nächte, da wir uns wie eingemauert halten mußten. Indeß sangen wir oft zu unserm Segen und Aufmunterung, Verse mit einander. Den vom Blitz getödteten Matrosen ließ man ohne weiteres in die See hinunter. Es hatte sich derselbe durch sein stilles und ver­ständiges Betragen immer vor andern ausgezeichnet, weßhalb auch der Kapitän seinen Verlust sehr bedauerte. Er hatte in Kopen­hagen bisher eine alte Mutter und eine verwittwete Schwester versorgt. Der andere Matrose erholte sich wieder. Am zweiten