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ich, wie sonst gewöhnlich, die Flöte blies. Wir konnten wäh­rend der ganzen Reise sehr selten auf dem Verdeck sein, weil es säst immer stürmisch war, und sich auch daö Schiff ungewöhnlich stark bewegte. Weil nämlich das Schiff mit Erlaubniß der eng­lischen Regierung nach Grönland gegangen war, so durfte eS nicht mehr als 300 Faß Sechundspeck laden, da es doch 8 bis 900 Faß hätte einnehmen können. Der Kapitän hatte zwar viele Steine als Ballast mitgenommen, aber die Last lag unten, und das Schiff war oben leer, daher schwankte es besonders bei schwachem und Seitenwinde gar sehr hin und her. Einmal wurde meine älteste Tochter mit ihrer kleinen Schwester auf dem Arme über die ganze Kajüte hin, in deö Kapitäns Kammer, die eben offen stand, geschleudert, ohne daß eins von beiden die geringste Verletzung bekam; vielmehr standen beide auf, da ich ihnen nach­eilte und kamen mir lachend entgegen.

Den 19. und 20. Oct. hatten wir einen besonders starken Nordoststurm, wobei wir den Kapitän einigemal seufzen hörten: »Ach, Jesus Christus, hilf uns!" und den 20. Abends sagte er zu uns:Lassen Sie doch die Kinder wieder singen, so wird das Wetter wieder besser werden." Wir ermunterten sie dazu, und es schien, alS ob ihm nach seinem Glauben geschähe: denn in der Nacht auf den 21. wurde eS wieder still. Dieses war auch ein besonderes Glück; denn als eS sich früh etwas aufklärte, sahen