vorsingen. Eben das war auch der Fall, wenn wir, wie täg­lich geschah, hie und da zum Essen oder Thee geladen waren, so wie auch ich alödann oft etwas Grönländisches, z. B. daS Vater Unser, verbeten mußte. Bei solchen Gelegenheiten waren oft große und vornehme Gesellschaften zugegen, die es an vielen Fragen nicht fehlen ließen. Ich seufzte oft in der Stille recht herzlich zum Heiland, daß Er mir beistehen wolle, damit ich nichts sagen möchte, als was Ihm zur Ehre und Verherrlichung gereiche. Er schenkte mir auch aus Gnaden Worte und Freudig­keit, und mein lieber Kapitän Heeren übersetzte alles Gesagte

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der Brüdergemcine von Grönland hier zugegen sei, so möchten alle Anwesenden demselben die rechte Hand zum Zeichen der Freundschaft reichen. Ich mußte nun hervortreten, worauf erst die Männer, und darauf die Frauen mir mit den freundlichsten Blicken die Hand gaben, und es war mir sehr angenehm, daß es unter ihnen so einfach zuging. Ueberhaupt wurde und wäh­rend unsers Hierseins so überaus viel Liebe und Freundschaft erwiesen, daß mir oft die Augen vor Beschämung übergingen. Auch in unserer Wohnung hatten wir täglich viel Besuchende von Leith und Edinburg, welche besonders die Kinder zu sehen kamen. Sie machten cS mit denselben vorzüglich schön, und brachen oft in die Worte aus:Ach, was daS für liebe Kinder sind !" Gemeiniglich mußten diese ihnen grönländische Verse