Zuckerwaare und dergleichen beschenkten. Ich suchte nun den Kommissionär der Brüdcrgemcine, Herrn Gib so n auf, welcher mich sehr freundschaftlich empfing, und überhaupt während unsers vierwöchigen Hierseins wie ein Vater bestens für uns sorgte; uns auch die Erlaubniß auswirkte, daß wir, obgleich aus einem feindlichen Lande kommend, doch gleich den ersten Tag in das Logis ziehen durften, das er schon für uns bestellt hatte. Kapitän Heeren, welcher deS Kriegs wegen schon über zwei Jahre mit seinem Schiff hier müßig liegen mußte, und gut deutsch und englisch sprach, begleitete mich in der Folge als Dolmetscher überall hin, und machte mich mit vielen frommen Leuten hier und in der Stadt Edinburg selbst bekannt. Viele von ihnen besuchten die wöchentlichen Erbauungsstunden des Predigers Buller, in welchen ihnen besonders Nachrichten aus dem Reiche Gottes mitgetheilt werden. Dieß ermuntert sie zur Fürbitte und werk- thätigen Theilnahme an dem Werke Gottes, worin sie auch in der That viel Eifer beweisen.
Als ich daS erstemal mit in ihrer Versammlung war, gedachte der Prediger Buller nicht nur in seiner Rede unsrer Personen und der Mission in Grönland, von welcher er ihnen manches von mir vorher Gehörte wieder erzählte, sondern er kam auch in dem nachher gehaltenen Gebet mit Fürbitte darauf zurück, und sagte am Schluß der Versammlung: Da jetzt ein Missionär

