einzunehmen; sie geben ihnen gegen ihre Felle Zucker und aller­hand Naschwerk, während sie am täglichen Unterhalt Mangel leiden, und verleiten sie auch zur Trunkenheit und andern Schlech­tigkeiten. Diese Lustreisen mußten nun natürlich aufhören.

Kind: Waö für Nachbarn haben denn die ESkimo's im Norden?

Miss. Sechzig Stunden nördlich von Hoffenthal liegt Nain, ein anderer Missionsplatz. Vergebens sucht man hier die schöne Auösicht, die man in Hoffenthal hat, weil alle gegen­überliegenden Inseln auch hohe Berge haben.

Kind: Da ist eS also in Rain nicht so schön?

Miss. Es hat doch jeder Ort seine eigenthümlichen Vor­züge. Ein so schönes, mit Fichten- und Erlenholz bewachsenes Thal findet man in Hoffenthal nicht wie hier.

Kind: Ist denn weiter nach Norden auch noch ein Mis­sionsplatz ?

Miss. Ja. Fünfzig Stunden nördlicher ist Okak, ein

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Kind: Da sind doch die ESkimo's recht zu bedauern; eS ist ja, als wenn wir keine Pferde mehr hätten.

Miss. Und doch ist auch bei diesem Unfall der Finger Gottes sichtbar gewesen. Denn die christlichen ESkimo's hatten mit ihren Schlitten gar manche Fahrt zu den südlicher wohnen­den Europäern gemacht. Diese suchen sie gegen die Missionäre