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Ort, der auf einer großen Insel liegt, und so mit Bergen umschlossen ist, daß man im Winter sechs Wochen lang die Sonne gar nicht zu sehen bekommt. Und noch dreißig Stunden nördlicher iit Hebron, ein Platz, der erst seit zehn Jahren angefangen wurde. In der dortigen Gegend wohnen noch viele Heiden; und in der Hudsonsbai, in welche sich bald hernach die Küste umbiegt, noch mehrere, bei denen sich aber die Missionare bisher nicht niederlassen konnten, weil eine Handlungsgesellschaft an jener Küste das ausschließliche NiederlassungSrecht hat.
Kind: Erzählen Sie uns nun auch etwas von den Kindern der Eskimo's.
Miss. Von diesen kann ich im Ganzen nicht vielGuteS sagen. Die wachsen in allem Schlechten auf, und die Eltern wehren ihnen nichts Böses. Damit hält es auch sogar bei den Getauften schwer; sie fürchten, ihre Kinder möchten es ihnen im Alter vergelten , wann sie sie in der Jugend züchtigen. Aber eö wird doch weit mehr an ihnen gethan, als an den Heidenkindcrn. Bald nach der Geburt bringen die christlichen Mütter ihre Kleinen in ein Hasenfell gewickelt zum Missionar, um ihm die heilige Taufe anzudienen. Ehe daS Kind in die Kirche gebracht wird, legt man es in ein Kissen. Hernach aber thut es die Mutter wieder in das Hascnfell, und steckt eS in die Kappe, welche an ihrem Kleide auf dem Rücken angebracht ist. So pflegen die Eskimomütter,

