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Fortkommen in der Welt zu entwickeln, fehlt ihnen. Denn ihre Lage und ihr Stand überhebt sie dieser Sorge des Fortkommens. Doch gilt auch in Surinam der Geschickte überall mehr, als der Ungeschickte.
Die kleinen Negermädchen lernen auch etwas nähen, und werden bei der Wartung der Kinder und andern kleinen häuslichen Geschäften gebraucht.
Auf den Plantagen außer der Stadt Paramaribo steht die schwarze Kinderschaar von ihrem 6tcn bis Ickten Jahre schon mehr förmlich unter dem Stecken eines besondern Treibers. Da sind sie von früh bis Abends spat bei der ihnen angewiesenen Arbeit, und wissen von keinem frohen Kindcrlcbcn etwas.
Durch Testamcntirung kommt es vor, daß Kinder Sklaven ihrer eignen freigegebenen Mutter sind, und auch als solche bei der Landesregierung eingeschrieben stehen. Es ist nämlich nicht genug, wenn ein Herr seine Sklaven frei gibt; es kostet noch dazu viel Geld, um die bürgerlichen Rechte eines freien Menschen von der Regierung zu erlangen. Daher wird oft vorerst nur die Mutter bürgerlich frei gemacht und ihre Kinder werden ihr als Sklaven zum Präsent gemacht. Diese müssen dann trachten, sich mit der Mutter so viel zu verdienen, daß sie auch bürgerlich frei werden können.

