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Eintritt eines Orkans, abwechselnd heftige Windstöße; und am 16. April früh 4 Uhr, begann ein so hefiiger Sturm aus Nord­west , der an Angst und Schrecken Erregendem, alles früher Er­lebte übertraf. Er dauerte 12 Stunden gleichmäßig fort; der Hagel siel in der Größe von Haselnüssen und sehr dicht. Die furchtbar an unser Schiff donnernden Wellen drohten alle Augen­blicke , daS Hintertheil desselben, welches ihnen am meisten Preis gegeben war, und in welchem die Kajüte ist, abzuschlagen.

Bisher hatte mir der Kapitän, wenn er auf Augenblicke in die Kajüte kam, immer Muth zugesprochen, heute aber war er selbst sehr bekümmert. Die armen Kinder hatten heute auch einen großen Schrecken. Durch die Gewalt einer Welle bekam das Schiff einen so heftigen Stoß, daß der Untersteuermanu, ein recht starker Mann, von dem entgegengesetzten Ende der Kajüte, die doch wenigstens sechs Ellen breit war, auf einmal an das andere Ende, und zwar gerade in die Koje geschleudert wurde, wo die drei großem Knaben sich befanden. Er hatte beim Fallen daS vor die Koje gebundene Brett, nebst dem Vorhang und der eiser­nen Stange mit fortgerissen, und lag so sammt diesem allem der Länge nach auf den drei Knaben. Diese, und auch die andern Kinder waren dadurch, und durch das Geschrei und Gerassel so erschrocken, daß sie in größter Angst riefen:Ach Mutter! Mut­ter ! sinken wir jetzt unter? hat jetzt das Schiff ein Loch bekom-