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inen?" Als ich sie ein wenig beruhigt hatte, fand ich zu meinem Erstaunen , daß keiner der Knaben auch nur im mindesten Scha­den genommen hatte. Sie klagten nicht einmal, daß ihnen etwas weh' thäte. Da hatten die lieben Engel recht geschützt.

Da der Kapitän nun ernstlich befürchtete, daß daö Hinter- theil des Schiffes die furchtbaren Wellenstöße nicht mehr lange möchte aushalten können, so beschloß er das Schiff um 4 Uhr Nachmittag unter den Wind zu legen. Es mußten, obgleich nur noch ein kleines Segel gespannt war, doch beständig sechs Männer am Ruder stehen; und dennoch wurde das Schiff, wie ein Ball hin und her geworfen. Vieles von unserm Federvieh und Schweinen wurde in's Meer gespült; die armen Matrosen litten viel an Nässe und Kälte, doch verlor keiner das Leben.

Gerade um 4 Uhr sing der Himmel an sich zu klären, und der Sturm, der seine Gewalt auf's stärkste geübt hatte, mäßigte sich. Unmöglich ist es zu beschreiben, welche dankbare Freude das Herz erfüllt, wenn nach zwölf Angststunden, wo jeder Au­genblick der Letzte zu sein scheint, ein Hoffnungsstrahl das bange Herz durchzieht. Es muß erfahren werden, um zu wissen, wie einem bei solchem Wetter auf dem weiten Ocean zu Muthe ist, und welche Gefühle und Gedanken das geängstete Herz durchkreu. zen. Zum Preise meines treuen himmlischen Freundes muß ich aber auch sagen, daß Er mir mit Seinem Troste so zur Seite