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putzen, bis er etwas lernt. Du weißt, wie die Jungen da behandelt werden. Gefällt Dir daS, so wollen wir gleich zum König gehen." Da fiel Kar pik seinem Lehrer um den Hals und sagte: „Nein, ich will bei Dir bleiben und Dir gehorsam sein." Auf diese Weise übte er ihn im Anfang noch öfter, und man mußte ihn manchmal wider Willen scharf behandeln.
Nach drei Wochen merkte man eine Veränderung bei ihm. Er wurde nachdenklich und hörte gern zu, wenn man ihm von Gott redete. Aber zwischenein kam auch die Feindschaft wider den Herrn erst recht zum Bewußtsein. Er stieß allerlei widrige Ausdrücke wider das höchste Wesen aus, riß dem Missionar die Bibel auS der Hand, und wollte sie zerschneiden und verbrennen, weil sie, wie er sagte, von einem Geiste geschrieben sei. Seine Unruhe und Verzweiflung ging so weit, daß er sich das Leben nehmen wollte. In diesem Zustande mußte Haven viele Geduld mit ihm haben. Er hatte sie aber gern, weil er alles dieses als Kennzeichen ansah, daß der Knabe anfing, sich selbst kennen zu lernen. Dieser rief auch oft auS: „ Ajorpunga! ich tauge nichts, ich bin ein elender Mensch." Bei alle dem verlangte er doch nicht von dem Missionar weg, wiewohl eines Eskimo Frau, die auch nach England gekommen war, und wieder nach Labrador zurückkehrte, ihn aus alle mögliche Weise zu bereden suchte, mit zu gehen. „Meine Landöleute taugen nichts;" sagte er zu ihr, „ich

