XIV,

<Mey d ö und ü [\) f zwei Otaheitische Jünglinge.

Im Jahre 1802 kamen kurz nach einander zwei otaheitische Jünglinge von sechszehn bis achtzehn Jahren nach England.

Was sie bewogen haben mag, ihre Insel zu verlassen, konnte man nie ganz zuverläßig erfahren. Die Familienanhänglichkeit ist unter den Otaheiten stark; die Erziehung ist aber ganz zwang­los. Und so mag man wohl annehmen, daß das Verlangen, ein Land zu sehen, von welchem die Schiffe herkommen, die so viele wunderbare Dinge mitbringen, die Veranlassung zu ihrer Reise gewesen sei.

Am Bord der Schiffe, auf denen sie reisten, erregten sie durch ihr ordentliches und sittsames Betragen große Aufmerksam­keit. Sie ließen sich zu keiner Art von den unter den Seeleuten gewöhnlichen Ausschweifungen hinreißen, und vergingen sich nicht mit einem einzigen ungebührlichen Worte. Vielmehr bezeigten sie, so oft sie unverständige Reden führen hörten, ihren Abscheu ge­gen einen solchen Mißbrauch der Zunge. Der eine, Meydo,