. Das Gastmahl.
Der Hauptzweck unsers Besuchs auf dem Schiffe war, den Kapitän und den ersten Steuermann, sammt dem Kaufmann aus der benachbarten dänischen Handelskolonie in der Fischer-Fiorde, auf den folgenden Mittag zum Essen einzuladen.
„Aber", höre ich Euch sagen: „ Was wird'S da wohl anders für kostbare Gerichte gegeben haben, als Seehundsspeck und Rüben?"
Ob auf der grönländischen Gasttafel gerade eure Lieblingsspeisen standen, möchte ich bezweifeln. Eine Krebs- oder gar
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willkommte. Ich hielt mich fest an den Pelz meines VaterS an, der mich zu beruhigen suchte, indem er mir sagte, es sei dieß Thier ein ganz unschädliches. Die Grönländer heißen es pulike, die Deutschen — Schwein.
In der Kajüte gab es viel Neues zu sehen. Die an der Decke hängenden Betten oder Hangmatten waren für mich nicht einladend zur Ruhe, so wenig als zwei über einander stehende Bettladen, in denen man kaum aufrecht sitzen konnte, ohne mit dem Kopfe anzustoßen. Desto mehr erwarben sich die Matrosen meine Zufriedenheit. Denn so unreinlich sie waren, so freundlich begegneten sie mir, und theilten mir von ihrem Schiffszwieback und Kandiszucker mit.

