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eine Schildkrötensuppe war z. B. nicht da. Nur eine gute, ein­fache, kräftige Reissuppe. Hühner- oder Taubenpastetcn fanden sich auch keine. Die grönländischen Kochbücher wissen nichts davon. Das Hauptgericht war eine gebratene Ncnnthierkeule. Denn erst kürzlich waren unsre Jäger von ihrem Zuge in das Innere des Landes zurückgekehrt, und hatten reiche Ausbeute für sich und uns mitgebracht. Es erschienen aber auch sehr schmack­hafte Fische verschiedener Art, wie wir fast daS ganze Jahr hin­durch alle Abende aßen. Nicht wahr? das läßt sich doch hören! An solchen Trachten hat man auf jeden Fall genug, um dem Geber aller guten Gabe herzlich zu danken, und sich der Güte und Weisheit zu freuen, nach welcher Er jedem, auch dem käl­testen Lande, doch etwas Vorzügliches beschert hat.

Und was werdet ihr vollends denken, wenn Ihr gar Wein­flaschen auf dem Tische bemerkt? gefüllt, nicht mit feurigem Saft der Reben, sondern mit einem Wein, welcher aus den häufig in Grönland wachsenden schwarzen Beeren bereitet wird, die man Kräckebeeren nennt. ES ist ein wohlschmeckender rother Wein, der, ohne das südliche Feuer zu haben, dem starrenden Norden keine Schande macht, wenn man ihn mit Zucker versüßt.

Ohne Euch noch ferner mit der Aufzählung der verschiedenen Kuchen den Mund wässernd zu machen, die zum Kaffee erschie­nen, kehre ich wieder zum Schisse zurück. ES ist nun im Begriff,