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aufschlug, daS einzige Buch, das ich noch hatte, und wir die heutigen Terte ansahen. Es war gerade der Tag deS Kinderfestes in der Brüdergcmeine. Die Loosung hieß: Tröste uns Gott, unser Heiland! (Ps. 85,5.) und der Lehrtert: Match. 18, 14.: Es ist vor euerm Vater im Himmel nicht der Wille, daß Jemand von diesen Kleinen verloren werde!!
Endlich, als Hunger und Durst anfingen, uns zu plagen, kam Nachmittags um 3 Uhr ein Wagen mit zwei Pferden, der uns bis nach 4 Uhr in den nächsten Bauernhof brachte. Wir sättigten unS hier mit dem besten Appetit, und fuhren sodann in daS Dorf Ost-Schelling, um eine Herberge zu suchen. Wir waren froh, noch etwas Geld gerettet zu haben, um die nöthigsten trocknen Kleider für unsre Kinder kaufen zu können.
Den 18. August ließ mich der Herr Bürgermeister von der anderthalb Stunden entfernten Stadt Ter Schelling zur Mittagstafel einladen. Meine Entschuldigung wegen schlechter Kleidung und nöthiger Aufsicht bei den Kindern ließ er nicht gelten, sondern traf Anstalten, mich mit einigen Kindern zu Wagen abzuholen. Bei der Mahlzeit lernte ich mehrere angesehene Personen kennen, auch den Oberpfarrer des OrtS. Sie erkundigten sich genau nach unsern Missionen in Westindien, und den Einrichtungen in unsern Gemeinen, und schienen mit meiner Auskunft

