eignen kleinen Gärten finden sie immer etwas zu naschen.
Ein Missionar hat auch einen Gesangunterricht mit etlichen und zwanzig erwachsenen Töchtern angefangen. Davon sind die Hälfte, welche die besten Stimmen haben, alö Chorsängerinnen angestellt worden. So ertönen jetzt in Gnadenthal auch Chor- und Wechselgesänge, mit und ohne Begleitung der Orgel. Besonders machte der Wcchselgesang H osi an nah, welcher in allen
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durch ihre Bescheidenheit und Aufmerksamkeit in der Schule auszeichnete. In ihrer langwierigen Krankheit stand sie einmal während der Nacht auf, und schlich sich auS der Hütte ihrer Mutter. Diese ward es gewahr, und ging ängstlich nach, um zu sehen, was sie mache. Da erblickte die gute Mutter ihr geliebtes Kind auf den Knien, wie eS inbrünstig zum Heiland betete. Beschämt ging sie zurück, und sagte hernach beim Erzählen: Sie fühle sich in der Gottseligkeit weit hinter ihrem Kinde zurück; der Anblick ihres betenden Kindes werde ihr unvergeßlich bleiben.
Seit dem Jahr 1838 ist nun auch ein Haus gebaut, wo zwölf junge Knaben, die von verschiedenen Missionsplätzen her- stammen, zu Gehülfen beim MissionSdienft gebildet werden. Die zwei ältesten helfen schon jetzt wechselöweise in der Kleinkinderschule Unterricht ertheilen. In ihren Freistunden beschäftigen sich die Zöglinge im Garten mit Graben und Jäten. In ihren

