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Brüdergemeinden in der Adventszeit gesungen zu werden pflegt, einen lieblichen und gesegneten Eindruck auf die Gemeine.

Als dieser Gesang am ersten Advent 1837 nach der Predigt probirt wurde, standen etliche holländische Bauern vor der Kirche, und hörten mit großem Erstaunen zu. Am darauf folgenden Sonntag kam einer von diesen Leuten zu einem Missionar, und fragte: ob daS Hosiannah nicht wieder gesungen würde? Dieser Gesang habe sein Herz so sehr ergriffen, daß er nun entschlossen sei, sein Leben mit Gottes Hülfe zu ändern und zu bessern. Denn ihm sei alles daran gelegen, in den Himmel zu kommen. ,,Jst der Gesang," fügte er hinzu, ,,schon so herrlich auf der Erde, wie herrlich wird er nicht erst da oben im Himmel sein!" Hernach suchte der Bauer den Gesanglehrer bei seinen Schülern auf, und sagte:Mein Herz war bis zu dem Augenblick, da ich das Ho­siannah hörte, ganz trocken. Nun aber ist ein ganz anderes, le­bendiges Gefühl darin, und ich wünsche nichts mehr, als ein Kind Gottes zu werden, und in den Himmel zu kommen." Er bat auch inständig, man möchte ihn doch das Hosiannah leh­ren , damit er eS recht oft zu Hause singen könne, denn dieser Gesang begleite ihn auf allen Tritten und Schritten, und immer heiße es in seinem Herzen: Hosiannah! Der Missionar war gleich willig, seinem Wunsche zu entsprechen, und den nächsten Sonntag wurde schon der Anfang damit gemacht.