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Ende im Jahr 1556 von Genf nach Brasilien; ihre Arbeit hatte aber keinen Erfolg. Man hatte aber damals auch nur äußerst dürftige Begriffe von der Geographie anderer Welttheile. Luther selbst sagte in seiner Auslegung des ersten Buchs Mose auS An­laß der Nachkommen SemS:Sie haben den größten Theil der ,,Wclt inne; wir wissen aber nichts davon. Was wir wissen, ist der Welt kaum die Hälfte. Ob sie Christen sind, ist mir unbewußt. Ich Halts aber frei dafür daß auch Christen unter ihnen sind. Denn ich halte mich an die Schrift, die ja den Sem segnete. Und Christus ist über die ganze Welt ein Herr. Darum wird Er eben sowohl Christen unter ihnen haben, als bei uns, und vielleicht bessere."

Ach, der selige Luther wußte nicht, was jetzt jedes Kind weiß, daß noch Hunderte von Millionen Heiden in Finsterniß und Schatten des Todes leben, daß sie die Sterne, das Feuer, die Thiere anbeten, die abscheulichsten Götzenbilder von Holz und Stein, ja den Teufel selbst. Das wißt Ihr jetzt alleö besser, als vor dreihundert Jahren die größten Gelehrten. Ihr wißt auch, wie die Heiden Gott verehren?

K. Sie suchen ihre Götter durch lächerliche Zeremonien und durch grausame Peinigungen, die sie sich anthun, zu versöhnen. P. Was bringen sie ihren Götzen für Opfer?

K. Sie schlachten bisweilen ihnen zu Ehren Menschen,