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besonders Gefangene. ES giebt sogar noch Nationen, die ihrer Feinde Fleisch verzehren.

P. Ja, und eS werden unter dem Vorwande des Gottes­dienstes die abscheulichsten Sünden und Laster begangen. Wißt Ihr auch, wie in Indien viele Menschen umkommen?

K. Sie werfen sich vor den Rädern des Götzenwagens nie­der, und lassen sich zermalmen.

P. Was machen sie mit ihren Wittwen?

K. Sie verbrennen sie lebendig mit den Leichnamen ihrer Männer.

P. Was machen andere Heiden mit ihren alten, schwachen Eltern?

K. Sie begraben sie lebendig.

P. Und mit ihren Kindern?

K. Sie setzen sie bisweilen, wenn sie sie nicht wollbn, den wilden Thieren aus, oder ertränken sie.

P. Seht Kinder, wie durch den Götzendienst alle Gefühle der Menschheit abgestumpft werden! Ein betrübtes Beispiel der Art weiß ich aus Antigua. ES starb dort einst eine Negerin bald nach der Geburt ihres Kindes. Da nahmen die Leute im Hause das arme Kind, wickelten es in ein Schaffell, und warfen hinaus auf die Straße, mit den Worten: ,,Du böses Kind! du hast deine Mutter umgebracht, du mußt nun auch sterben! "

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