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sind, verfinstern sie die Luft gerade so wie ein dichtes Schnee­gestöber, und dehnen sich etwa eine Tagereise in die Länge und Breite aus. Alles wird von ihnen abgefressen. In Einem Tage ist eine Gegend, wo sie sich aufgehalten haben, ganz kahl. Sie ziehen und lagern sich in bestimmter Ordnung, gleichsam in Rei­hen und Kolonnen; daher auch der biblische Ausdruck: Die Heu­schrecken sind gestaltet wie Rosse, und rennen wie die Reuter. (Joel 2, 4.)

Wenn sie weiter ziehen, bleiben viele Weibchen zurück, grup- piren sich zusammen, legen Eier und sterben. Die Brüt sucht man zu vertilgen. Auf die Heuschrecken folgen große Schwärme von Vögeln, die sie verfolgen und von ihnen leben.

Will man Heuschreckenbrod bereiten, so trocknet man die Heu­schrecken an der Sonne, röstet sie und zerreibt sie zu Mehl. Dann macht man den Teig mit Wasser an und backt Aschenbrödlein davon. In wilden Honig getunkt, soll diese Speise nicht übel schmecken. Dieß erklärt uns, was die Schrift von Johannes des Täufers Lebensweise erzählt.

Der wilde Honig findet sich häufig in den Felsklüften und hohlen Bäumen. Um ihn zu finden, hat der Hottentotte einen sehr willkommenen Anzeiger, das ist der Honigvogel. Dieser zeigt durch sein Pfeiffen und Umflattern den Ort wo die Stöcke verborgen sind. Er ist daher sehr beliebt, und die Missionskinder