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wenn sie die Indianer in ihren Hütten besuchen wollten, und die Männer etwa auf die Jagd oder auf den Fischfang gegangen waren, so flohen die Weiber und Kinder anfangs mit großem Geschrei von ihnen in den Busch, Doch ließen sie darum nicht nach, und suchten mit Freundlichkeit ihr Zutrauen zu gewinnen. Es dauerte aber manches Jahr, bis sie geläufig mit ihnen sprechen konnten, und das Evangelium in ihrem Herzen Eingang fand.

Endlich nach zwölf Jahren, im Jahr 1747 erwachte durch die Wirkung deS Geistes Gottes unter diesen Heiden ein Hun­ger nach seinem Worte. Sie hörten gern, was man ihnen von Jesu dem Gekreuzigten erzählte, kamen auch selbst fleißig auf Be­such zu ihnen. Und die Weiber flohen nun nicht mehr vor ih­nen, sondern wiesen ihnen selbst den Weg von einer Hütte zur andern. Sie wurden mit Freude aufgenommen, und begierig an­gehört.

Das Jahr darauf kam eine alte Indianerin zu ihnen, und gab mit Worten und Geberdcn zu erkennen, wie sehr sie verlan­ge, durch die heilige Taufe von Sünden abgewaschen und ge­reinigt zu werden. Man sah, daß ihr der HErr selbst, wie ehe­mals der Lydia, das Herz aufgethan hatte, und so empfing sie unter vielen Thränen dieses heilige Sakrament. Das war wie das LoosungSzeichen zu einer neuen seligen Zeit für dieses Volk. Einige Männer, die bei dieser ersten Taufe zugegen waren, wur­den so kräftig angefaßt, und die Getaufte selbst zeugte durch Blick