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amerika aus an die zerstreuten Indianer geschrieben hatte, und der sich noch in einem Schreibtische vorfand. Aber er konnte ihn wieder nicht lesen.

Auf einmal fiel unS ein, daß eS ihm, als einem schon ältlichen Manne, am Gesicht fehlen könnte. Wir setzten ihm also eine Brille auf. Da that er einen ordentlichen Freuden­schrei; sein Gesicht verklärte sich. Denn siehe, da konnte er lesen, und sich der Worte seines Lehrers erinnern. Er hatte noch einen rechten Eindruck von ihm, und von den biblischen Geschichten, die er von ihm gehört hatte. Davon gab er unS gleich einen Beweis.

In unserm Zimmer hing ein Gemälde, daS Abendmahl vorstellend, das unS eine liebe christliche Freundin aus Holland bei ihrem Abschied hinterlassen hatte. Dieses sah er sich mit großer Aufmerksamkeit an; er erkannte die Geschichte, fragte auch nach den Namen der Jünger, und wußte sich auf mehrere derselben gut zu besinnen. Es war unS wehmüthig, ihn wieder in die Wildniß ziehen zu lassen; doch freuten wir unS auch, daß der ausgestreute Same in so langer Zeit doch nicht ganz erstickt war.