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nur später sagte, ziun Andenken an unsere glücklichen Jugendjahre auf. Ja Kinder, sagte Frau von Lilieuhorst zu ihren Töchtern, unendlich froh verstrich mir die Zeit, in der ich als ein Glied zu der Kroncnfeldischen Familie gezählt wurde; ein paar Tage welche ich auch nun schildern werde, mögen wiederholt zum Beweis dieser Behauptung. dienen.
Der Ostcrmorgcn stieg so lieblich empor, als wohl der gewesen sein mag, an welchem uuser Heiland sich aus dem Grabe erhob. Leben und Freude war in allen Büschen; das Würmchen im Sande, der Vogel in der Luft, alles freute sich der Auferstehung der Natur, und rühmte auf seine Weise die Allmacht Gottes, der ihn so kunstvoll geschaffen, und die Erde mit so vieler Pracht ausgestattet hat. In unserer Laube, die auch mit jungem Grün überzogen war, wurde durch Veranstaltung der guten Mutter das Frühstück aufgetragen. O wie schmeckte uns heute der, ohnehin selten genossene Kasse, doppelt gut, da er uns im Freien entgegen dampfte; und erst als die Glocken zur Kirche riefen, verließen wir unser ftcundliches Plätzchen.— Den Nachmittag bezeichnete eine schöne Feierlichkeit, die ihre Entstehung einer frommen, schon längst dahingeschiedenen Greisin verdankte. Die Wittwe eines der vorigen Geistlichen, hatte nämlich in ihrem Te-

