bestimmten, in einem neuen Thaler bestehenden Preis um. Er sprach dabei einige passende Worte, in denen er uns zum fortgesetzten Fleiß, und zur dankbaren Erinnerung an die wohlthätige Freu« denspenderin ermunderte- Mittlerweile war un­ter Aufsicht und Mithülfe einiger Frauen Brod, Bier, Milch, Acpfcl und Kuchen herbeigeschafft, und hierauf mit Lust von uns verzehrt worden. Die Anwesenden waren in artige Gruppen, theils

stamente eine Summe b»stimmt, von deren Zin­sen jährlich am Osterfeste der Schuljugend ein froher Nachmittag bereitet werden sollte. Nicht weit von Kirchheim liegt ein Laubwäldchcn, durch welches sich mehrere, von der Natur gebildete Bogengänge ziehen, wo hin und wieder unter al. ten Eichen oder vielästigen Buchen Ruheplätze und Lauben angebracht sind, und an dessen Ende ein freier, von einen klaren Rieseibache umschlängel- ter Rasenplatz gränzte. Nach diesem Orte wan­delte nun am Nachmittag des Osterfestes der Schullehrcr mit seiner Schaar; die Pfarrkinder und ich waren mit beim Zuge dem unsere Eltern und Bruder, so wie der größte Theil derDorfs- bcwohner folgten. Auf der Wiese angelangt, be­gann der Gesang; ein sinnreiches Lied wurde dem Andenken der ehrwürdigen Stisterin geweiht; sobald die Töne verhallt waren, hing der Lehrer den sechs wackersten seiner Zöglinge den ihnen