glänzende, grün und gelbliche, braungcflcckte Haut der ungeheuern Schlangen, die ihre Beute nicht aufgeben zu wollen schienen, und wirklich vermochte der plumpe Elephant nicht, sich auch nur einen Schritt weiter zu bewegen, so wenig wie die Schlangen vermochten, eines seiner Beine zu zerbrechen, obgleich sie sich heftig anstrengten, es zu thun. Aber jetzt fuhr die Eine nach seinem Rüssel, doch ein Schlag desselben auf ihren Kopf betäubte sie, da riß sich die Zweite los, und hatte, ehe der Elephant es hindern konnte, den Rüssel gepackt, um den sie sich in zwei Windungen schlang, daß das gequälte Thier bald im ängstlichen Stöhnen den Mangel der Luft zu erkennen gab. Und fester zogen die Schlangen ihrer Leiber fürchterliche Ringe, enger die Todesknotcn um den Hals des Elephanten, dessen kleine Augen nun hervorquollen aus ihren Höhlen, der zum letztenmal sich aus der lcbenberaubendcn Umstrickung zu befreien suchte, und dann zusammenstürzte, daß von seinem Donncrfall die Erde schütterte, und die eine Schlange auf der Stelle von der Rie- scnlast seines Körpers erdrückt wurde, während die andre eine Anstrengung aller ihrer Kräfte bedurfte, unter dem Leichnam si?) vollends hcrvorzuarbeitcn. Zamor war nicht wenig erschrocken über dieses Schauspiel, das die majestätischen Thiere ihm gezeigt, aber wie fuhr er zusammen, als jetzt plötzlich die Schlange sich baumhoch in die Höhe schnellte, einige Sekundenlang sich aufrecht hielt, dann niederstürzte, dann noch einmal aufschnellte, einige heftige Windungen machte, dann zuckend zusammensank und — tob war. Ehe noch Zamor sich diese auffallende Erscheinung erklären konnte, sah er einen Neger aus dem Gebüsch auf die Schlange zuspringen,
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