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einen Pfeil auS ihrem Auge ziehen, und erkannte in ihm feinen Oheim Nanfo, den er auch, alsobald aus feinem Versteck hervorkommend, begrüßte.
Wie Knabe? rief dieser verwundert: Du wagst Dich durch die Waldung? Kommst Du allein?
Zamor bejahte diese Frage, und erzählte die traurige Veranlassung die ihn dazu vermocht, Nanso aufzusuchen, unter Ver» gießung vieler Thränen.
Voll Erstaunen und mit lebhaften Zeichen der Theilnahme und des innigsten Mitgefühls hörte Nanso Zamors Erzählung, dann ergriff er dessen Hand und sagte mit Rührung: So bist Du nun von heute an mein Sohn, Du Einziger, der mir noch übrig bleibt von allen, die meine Seele geliebt hat. Mögen die guten Geister Dich segnen und schützen!
Aber Vater Nanso, fragte Zamor freimüthig; warum töd» tcst Du den großen Fetisch? Er meinte damit die Ricscnschlange, Leren Geschlecht man ihm göttlich zu verehren gelehrt hatte.
Ach habe Deinen Fetisch erschossen, antwortete Nanso, weil er den meinigen, jenen göttlichen Elephanten umgebracht hat, nun sind sie beide tod, wir wollen Deinem die Haut abziehen, und meinem die schönen Zähne ausbrcchen, und uns danu einen andern Fetisch wählen.
So war es beschaffen um die Heiligkeit jener Dinge, welchen diese Wilden eine Verehrung widmeten , die man Anbetung nennen konnte, denen sie Opfer brachten, sie aber auch oft abdankten und mit ihnen wechselten, denn in dem unausgcbildcten Verstand dieser

