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gen, als sie mit großer Eile ihre älterlichcn Wohnungen verließen. Die Gutgesitteten sagten ihren Acltcrn, daß sie nur vor das Löber- thor gehen wollten, um dort zu spielen, und da es gerade der Na­menstag der heiligen Martyrin Margarethe war, welcher in je­ner Zeit festlich begangen wurde, so wollte man den Kindern eine unschuldige Lust nicht mißgönnen. Andre liefen fort, ohne zu fra­gen, und riefen nur, wenn man hinter ihnen her rief, wohin sie wollten?: Zum Tanze, zum Tanze! so daß manche Acltcrn gar nicht wußten, was ihren Kindern so auf einmal angekommen. Ur­sula Gaßmann und Alheidis von Millwitz, nebst deren Bruder und den andern Knaben, die wir schon öfter genannt, gin­gen auch dem Löbcrthorc zu, und es traf sich, daß sie bei dem Gar­ten des alten Herrn Kist ner vorbei mußten; sie sahen hinein durch den Lattenzaun, und sahen darin Magdalcnen auf sich zukommen, welche ebenfalls große Lust bezeigte, mit ihnen zugehen. Sie trat durch das Pförtchcn grüßend zu den Kindern heraus, und eben woll­ten Alle vollends dem Garten vorüber gehen, da rief drinnen eine gar schöne wohlbekannte Stimme: Alheidis! Ursula! Asmus! und wie die Kleinen sich wieder hinwendeten nach der rufenden Stim­me, da sahen sie Anacl zwischen den Rosenbüschen stehen, die über und über voll herrlich duftender Blumen und Knospen standen, die nur auf den Kuß der Sonnenstrahlen zu harren schienen, um in lieblicher Fülle aufzublühen.

A n a el! rief U rsu la mit freudigem Schreck, und Alle traten wieder zu dem Gartcnpförtchen hinein, um den lieben Bekannten, den sie so lange nicht gesehen, zu bewillkommnen. Er sah aber heute

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