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der freudige Ruf der Kinder, und sie wimmelten den steilen Pfad hinan, und freuten sich des duftigen Waldgrüns, daS hüben und drüben sie umfing.

Oben auf einem Feldstein stand Uriel, sah die Schaarcn nachkommen und sammelte sie um sich. Prächtig lag im reinen Scn- nenglanzeThüringens alte Hauptstadt, Erfurt, vor ihren Blicken, als sie diese zurücksandten. Auf dem flachen Bergrücken lief der breite Pfad wieder in die düstre Waldesnacht hinein, Eichen und Buchen schatteten, um die sich Epheurankcn schlangen, und eS blühten im Walde viele herrliche Blumen, die nicht allenthalben ge­funden werden.

Pflückt Blumen, flechtet Kränze, oder lagert Euch, und ruhet aus! rief Uriel, und jauchzend zerstreuten sich die Schaarcn, oder streckten sich behaglich aus auf dem weichen und warmen Rasen - und Moosteppich, während Uriel heitre Weisen auf seiner Rohrflöte blies, die wie Zaubermclodicn den herrlichen Steigcrwald durch­schallten.

Nach einer Weile rief Uriels Flöte die Zerstreuten wieder zu­sammen, sie kamen Alle wieder, hatten Blumen und Laubgcwinde von Ephcu und Wintergrün, und lichtgrüne Eichcnbrüche. Mag- dalene Kistner hatte im Walde einen schönen Feucrlilienstengel gefunden, der sieben Blüthen trug, den brachte sie Uriel zum Ge­schenk dar.

Keines der Kinder dachte daran, wieder umzukehren, es war, als wohne in Uriels Flötentöncn eine zauberische Kraft, welche bethörend einen geheimnißvollcn Einfluß auf die Kinder übe» Sie