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faßten nun die Guirlanden, setzten sich die Kranze auf, und zogen N mit fröhlichem Singen und Springen weiter, immer in den Wald hinein.

Wunderbar mußte es allerdings einem Wandersmann dünken, der des Weges dahcrschritt, schon von weitem Gelächter, Gesang und Kingerläcm, und die begeisternden Flötenklänge hörte, und nun der Schaar begegnete, die, angeführt von einem schlankgewachsenen phantastisch gekleideten Knaben von bräunlicher Gesichtsfarbe, mit ungehemmtem Jubel an ihm vorüberzog.

Sie kamen durch ein Dorf, es hieß Waltersleben, verwun- dcrungsvoll standen die Bauern, gern labten sie die Kinderschaar mit frischer Milch, so weit diese reichte; nie hatten sie so einen Kin- dcrzug gesehen, der tanzend und singend fröhlichen Muthes seinen Weg fortsetzte. Sie hatten nun die Waldung hinter sich, und zo­gen durch schöne wallende Saat- und Aehrenfeldcr. Frei konnten die Blicke über einen Theil von Thüringens gesegneten Gefilden schweifen. Weit in der Ferne ragte der Jnselbcrg empor, die Stadt Gotha zeigte sich mit dem festen Grimmcnstcin, näher zog sich in malerischen Grümmmungcn der Gerafluß durch blumige Gründe. Dor ihnen hob sich in blauer Ferne des Schncekopfs Gipfel, und Arnstadt, das freundlich am Fuß der Berge gelagert war, schien den kleinen Wanderern gastlich zu winken. Durch E i s ch l c b e n zogen sie mit Sang und Klang, oft paarweise, oft reihenweise, oder auch die Knaben auf Steckenpferden reitend, die sie im Walde abgebrochen.

Wenn sie durstig waren, berührte Ur i el mit seiner Flöte den