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Silberbach, aus dem sie trinken wellten, und das Wasser schmeckte ihnen wie köstlicher Wein, und berauschte sie zu neuem Jubel. Oft ruhten ste aus, und wo sie einen frischgrüncn Rasenplatz antrafen, da tönte Heller lustiger Flötenklang in das Jauchzen, da bewegte sich bunt durcheinander der fröhliche Kinderreigcn.
Mittag war lange vorüber, die Schaarcn empfanden keinen Hunger, und als sie in Ichtershauscn einzogen, waren die Gaben an Brod und Kuchen, die sie von den Bewohnern empfingen, die ihre Lust und Freude an der Menge von Kindern sahen, mehr als hinreichend, Alle zu sättigen. Mehrere Stunden lang weilten und ruhten sie dort, bis Uricl wieder das Feucrlilicnscepter erhob und zum Aufbruch winkte.
Willig folgten Alle dem Gebot, und nun zogen und sprangen sie hin auf den Blumcnwicsen, wie neu begeistert. Schallender tönte U ricls Flöte; die Wellen des Flusses, der sich durch die grünen Matten hinzog, schienen hüpfende Tänzer zu werden, und ihr Rauschen sanfte Melodien. Die Steckenpferde trugen leicht die jauchzenden Knaben, und der Mädchen wallende Schleier und flatternde Bänder schienen in Flügel sich zu verwandeln, daß sie wie farbige Libellen über die Ebene schwebten. In ein Land voll Wunder und zauberischer Herrlichkeit schien ll r i e l die glücklichen Kindcr zu führen, in ein verwirklichtes Mährchen hinein. Tiefer sank die Sonne,
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der Abend kam mit lindem Wehen, und spann über die Fluren das Zaubcrnctz seiner Goldstrahlen. Glänzten nicht, wie Fccnschlös« scr dort drüben, wo die Sonne sank, die stolzen Ritterburgen, welche die drei Gleichen genannt werden, flammten nicht« rechts die

