Julius

der kleine Lehrer seiner Spielkameraden, oder die belohnte Mühe.

^6ahrend der Heuerndte gieng Julius all« Tage, sobald er aufgestanden war und so oft es ihm seine Mußestun» n eelaudten, auf ein« nahe gelegene Wiese, entweder in Gesellschaft seine» VateeS, seiner Mutter, tineS Bedienten, -oder des GaetnerS Maillard, eines vertrauten Mannes, der die Aufsicht über die Arbeiter auf den Gütern seines

Vaters führte. Dort sah JuliuS dem Mähen zu, plau­

derte oder spielte mit den von den Mähern und Mäher» innmitgebrachten Kindern; von Jenen liug der Eine einen kleinen Knaben mit einem Steckenpferd, die Arme um dessen Hals geschlungen; v>n diesen fühlte Einer ein kleines Mädchen, das kaum gehen konnte, an der Hand, zugleich ein Kind in einer Binde vcn Leinwand auf dem Rücken tragend. Andere Personen, welche für die Kleineren Sorge zu tragen halten, führten größere da­hin, und setzten sich miteinander auf einen Platz in den Schalten nieder, wo sie ruhig sich verhielten, wah­rend ihre Eliein mit der genannten Aibeit beschäftigt

waren. JuliuS, welcher bisher sehe wenig auf dem

Lande gelebt halle, staunte, ob er gleich-eist zehn

Jahre alt war, dennoch über die Gefühllosigkeit, mit wel­cher mehrere dieser Kinder lange Zeit auf drc Stelle, wo­hin man sie gesetzt halte, sitzen blieben, ohn» an eine A.-randerung d:S Platzes zu denken, als wäre es ihnen völlig gleich gewesen, sich zu untiihalten oder Langewtlit