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«r sogleich hätt« thun können, ohne sich zu schaben, gleich sey, ob es geschehe oder nicht?"
„Mein Sohn, antwortete Herr von Villa, das
wozu man nicht Zeit hak, kann man auch nicht weiter
überlegen. Glaubst du, daß der Vater des Maillard Zeit gehabt hätte, mit ihm über Alles zu sprechen, wie ich eS mit dir thue, und daß Maillard geglaubt hatt«, daß das, was ich dich lehre, für seine Kinder auch nützlich sey?"
„O nein; denn wenn MaillardS kleine Tochter gewußt hatte, daß sie ihren Eltern gehorchen müßte, wie
ich Ihnen gehorche, mein Vater, würde sie im verflos» senen Herbst nicht so viel unreifes Obst gegessen haben,
wodurch sie sich für den ganzen Winter eine schwere
Krankheit zuzog."
„Auch ist eS, mein Sohn, für uns, die wir Zeit haben, das was gut ist, zu überlegen, Pflicht, die Armen zu belehren, so viel wir können. Aber mache nun
deine Arbeiten," fügte Herr von Villo hinzu, da er
sah, daß die Stunde gekommen war, wo Julius seinen Arbeiten obliegen sollte; und Julius ließ sich das nicht
zweimal sagen. Jedoch kostete es ihm einige Mühe, bis er zum Arbeiten kam. Er war anil dem Gespräche (mit seinem Vater) über die Kinder, die er auf der Wiese gesehen hatte, beschäftigt, ein Gegenstand, der sich seinem Gedächtniß tief eingeprägt hatte. Aber Julius wußte schon, daß daS einzige Mittel zum Arbeiten zu kommen, das wäre, daß er seine Gedanken auf nichts Anderes alS gerade auf dieses richte. Ec sah ein, baß, wenn er mit Ernst seine Arbeit zu fertigen sich vornehmen wollte, er bald damit fertig werden konnte. Deßwegen begann er mit einem solchen Eifer zu arbeiten, daß ec sich form« lich erhitzt«; seine Arbeit siel aber auch sehr gut auS und wurde so bald fertig, daß ihm noch vor dem

