ms »o m
«r auf die Wies« brächte. Seine Mutter fragte ihn lachend: ob er Jemand auf die Wiese zu Tisch gebeten halte. — „Nein,'' sagte Herr v. Villa, dar sind Preise, welche er denen austheilt, die sich gut aufgeführt haben. Julius sah, daß sein Vorhaben Beifall fand und beeilte sich um so mehr dasselbe auszuführen; und
feine Eltern hatten die Güte, ihn sogleich auf die Wiese zu führen, wo sie ihn nach seinem Gutdünken handeln ließen.
Julius kam aber nicht mehr zur rechten Zeit; Un. Ordnung und Zwist hatte sich Aller bemächtigt;" hier weinte ein kleiner Mädchen und schrie sich heiser, indem es zwei
kleine Knaben, welche es schlugen, schimpfte; dort hob «in noch kleineres, hingestreckt auf den Boden, die Beine in die Höhe und schrie, als wenn eS an einem Spieße stäcke. Thiem wandle sich, sobald er Julius ankommen sah, zu demselben; es schien schon, daß sie einig
wären über den Ursprung der Unordnung, und daß ihn
Thiem für den rechtmäßigen Richter anerkenne. Wenn seine Befehle ihn nicht ganz deutlich den Grund deS Streiks erkennen liessen, begriffen die Kinder wenigstens beim Anblick des Korbs leicht, daß eS sich darum handelte, wer an den Vorräthen Theil haben sollte.
Das kleine Mädchen bemerkte alSbald, daß eS besser wäre zu schweigen stall zu schreien, und alS es ruhig geworden war, schien «S gar nicht zornig gewesen zu seyn. Eine kleine Pastete, die Julius dem Thiem übergrben und diesen zwischen die beiden Kinder gest. llt hatte, richtet« ihre Blicke gegen den Korb; und die Kleine welche auf dem Boden schrie, stand erstaunt, baß ihr plötzlich Erdbeeren in den Mund gesch»ben wur, den, auf, um zu sehen, von woher ihr dieses Glück zu Theil werde. Die Kinder versammelten sich um Julius, der sie in einen Kreis aui'L GraS niedersetzen ließ.

