ijd) weiß wohl, bog Si, es deßwegen mit mir find, weil ich meine Pflicht gethan hab,, ich sehe mein gestrige» Unrecht ein und weiß daß ich in jeder Bezieh­ung Ihren Willen thun muß.

Was sagst du? vielleicht also auch dann, wenn ich dir befehle von der Brücke herunter in den Fluß zu springen?"

Mein Gott! davon sagte ich ja kein Wert, son­dern blos, daß ich allen Ihren Befehlen gehorchen müßte."

,.So? wenn ich als» wollte, daß du unserer Nach­barin ihren Zucker, Eyrup, ihr« Tuffen k . stehlen soll­test , würdest du diesem Befehl auch gehorchen muffen?"

Welch ein Gedanke, liebe Mutter! als wenn Sie solche Dinge wollen könnten!"

Ich will damit blos sa-eck, daß eS Dinge giebt, welche, ich nicht wollen, und folglich dir auch nicht b«, fehlen darf. Ich stehe da wahrhaftig in gutem Ansehen! Könnte ich eS denn nicht wollen? Wenn ich dir nicht hätte lesen und schreiben lehren wollen, wenn ich dir nicht hätt« die Wasche wechseln wollen, als du sie doch nöthig hallest, oder wenn ich nicht in der Nacht aufgestanden war«, und dir geholfen hätt«, alö du schriest, wäre mir das erlaubt gewesen?"

Sie wußten wohl, daß mich da« würde krank gemacht haben."

Wie? darf ich nicht thun, wa« dich krank ma­chen würde, bin ich denn verpflichtet, nur daS zu thun, was dir von Nutzen ist, und da» nennst du meinen Willen thun?"

WaS ich thue, ist aber immer Ihr Wille, liebe Mutter, weil Sie eS mir befehlen."

Und wann befehle ich dir Etwas zu thun?"

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