stenS bnS Sdjlajilfjlb. Noch ziemlich jung unb anmu- thig, handhabt« sie gerne den Pantoffel, waS zu manchen unangenehmen Aufteilten Veranlassung gab.
Herrn Barbe's Familie bestand aus feiner Frau, die wir so eben kennen gelernt haben, seiner 4 Jahr alten Tochter und einem 40 Jahr alten Manne, NamenS Gabri, der Herrn Barbe's volles Zutrauen befaß, welcher ihn auch als seinen besten Freund behandelte. Dieser brave Gabri, welcher, schon von Natur still, seit der Hei» rath seines Principal- mit dieser geschwätzigen Frau noch viel stiller geworden war, aber von allen, die ihn kannten, geschätzt wurde, konnte sich nicht losschlagen von einem Trübsinn und Traurigkeit, da er von dem Schicksale so grausam verfolgt wurde: er hatte nämlich innerhalb 6 Wochen sein.' Frau und seine drei Kinder verloren, und wenn er nach mehreren Jahren von seinen Kindern sprach, sa sagt« er mit Thränen in den Augen: „ES waren drei schöne Knaben," weiter konnte er nicht sprechen, der Schmer; schien seine Zunge zu lahmen.
Ja dieser Stimmung sah Gab i den liebenswürdigen kleinen Joseph; er prüfte Um« seinen Charakter, seine Aufführung, gewann ihn immer mehr und mehr lieb, und daS glückliche Kind erwarb sich, blos durch sein eigenes Verdienst, diesen verständigen und treuen Freund.
Gabri lieble nicht blos den kleinen Joseph, er wollte auh für sein Glück sorgen und nachdem er sich deßhalb mir Frau Bertrand, die seinen jungen Schützling ebenfalls recht herzlich liebte, berathen, wurde, was im Verlast dieser Erzählung gesagt werden wird, beschlossen.
Die Frau deS Herrn Barbe war die innigste Freundin der Frau Bertrand, welche mit ihren Nachbarinnen immer in gutem Vernehmen zu leben wünschte und daher dieselbe oft zu sich einlud, wo jene dann ihre lang»
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