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Unglücks denken. Wie sollte «r es wieder gut machen? waS anfangen, wenn der junge Künstler seine Arbeit ho­len wollte? was wird Frau Barbe dazu sagen? Jede Ausflucht würde eben so unnütz, alS strafbar sein; dies« Unbesonnenheit konnte blos er begangen haben. Der ar­me Knabe verzweifelte fast, er sah sick schon auf eine schimpfliche Weise fortgejagt; aber die Zeit kam immer

näher, er mußte einen Auoweg finden: doch nur einen hatte er, und eilig trug er das Gemälde in seine Kam­mer, mit dem festen Selbstvertrauen, daß es ihm gelin­gen werde, es wieder so herzustellen, daß man nicht gleich beim- eisten Anblicke Etwa« bemerken würde.

Man möchte vielleicht bei einem rz jährigen Kna­ben «inen so kühnen Gedanken ein wenig unwahrscheinlich finden, Joseph halle aber, wir bereits gesagt, außeror­dentliche Talente; sein ganzes Sinnen und Trachten hatte einzig und allein nur auf die Malerei Bezug; zudem

hatte er schon oft genug malen gesehen. Nun brauchte

er aber Farben, Pinsel rc. wo sollte er diese in der Eile bekommen, da Frau Darbe in dem Magazin war? Er entschloß sich daher, zu seinem Freund Franz seine Zu­flucht zu nehmen und ihn zu binen, daß er ihm daS Geld zum Ankauf der benölhigten Gegenstände borgte. Wielleicht, dachte er, würde ihm der gute Gabri begegnen und ihm mit Nath und Thal beistehen; dieser aber halte, zum ersten Mal seit fünfzehn Jahren, Herrn Barbe um einige Tage Urlaub gebeten, um zu seiner Erholung auf« Land zu reisen; man konnte ihm diese Bitte nicht ab­schlagen, und mit verhaltenem Zorn sah ihn Frau Barde abreisen, ohne die Ursache davon zu erfahren.

Gabri sollte Sonntag Abends wieder zurückkommen^ dem auf den für Joflph lo unglücklichen Sonnabend fol­genden Tag. Er ging also eilends zu Herrn Engelhard,