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zu einer und derselben Zeit gerichtet, weßhalb er nun vermuthete, daß Frau Lambert in seiner Abwesenheit den Zeiger der Uhr vorgerückt habe. Er ließ nun die seinige der Großtante sehen, welche ganz kalt erwiederte: Sie bade die Uhr nach der des Herrn Lobau gerichtet, wel­cher die beste in der ganzen Stadt habe» seitdem die Lhurmuhc verdorben sei, und daß es ihr als Hausfrau zukomme, die Uhr zu richten. Ludwig sagte, daß man nicht jeden Augenblick die Uhr anders richten müsse, da man sich nicht immer darnach richten könne. Darauf blieb man ganz still, bis beinahe daS Esten zu Ende war, wo Frau Lambert zu ihrem Neffen sagte: ,,Jch hoffe, Ludwig, daß du in Abwesenheit deiner Mutter nicht herumlaufen wirst, anstatt zu arbeiten."

Herumlaufen?" fragte Ludwig höchst erstaunt»

Zu Herrn Lobau, zum Beispiels"

Meine Mutter hat mir erlaubt, dahin zu gehen, antwortete Ludwig ganz gleichgültig.

Morgens und Abends?" fragte Frau Lambert schneidend.

So oft ich will."

So oft du willst?" da« ist sehr viel; wenn du thun kannst, was du willst, so war es ja unnölhig, mir aufzutragen, auf dich Acht zu geben."

Sie sollen auf mich Acht geben?" fragte Ludwig unwillig.

Ach, wer würde sich denn sonst um dich beküm­mern wollen?"

Ludwig schwieg; daS war eine schwere Frage; denn er glaubte nicht, daß er Jemanden von seiner Aufführung Rechenschaft ablegen müsse, und sagte blos, er halte es für unwahr und unpassend, daß er sie von seinem Tbun Und Lassen unleriichlen solle. Wenn er unordentlich le»

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