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und obgleich sie roth wurde vor Ungeduld, alS sie ihn eingeholt hatte, sagte sie doch nicht ein Wort zu Sta- NislauS, welcher aus vollem Halse, über diesen Auftritt lachte. Dieser bat darauf um Erlaubniß, in den Gar» ten gehen zu dürfen, und alS Frau von Polten ihren Töchtern aufgetragen haue ihn zu begleiten, sagte Adelheid nicht, daß er allein dahin gehen könne. In dem Garten warf ihr SlaniSlaus, welcher sehr schlecht erzogen war, Sand in die Schuhe, ohne baß sie sich jedoch darüber beschwerte; und da« Erst«, was er that, als er in den Saal zurückkam, war, daß er sich auf Adelheids Sessel sehte, ein beständiger Gegenstand de» Streites zwischen ihr und ihrer Schwester, von welcher sie dieß niemals litt. Amalie, die mit StaniSlauS vertraut zu werden anfing, zupste ihn am Arm und sagte: „Setz' dich wo anders hin, das ist der Stuhl meiner Schwester." Adelhaiir, dieß hörend und darüber beschämt, nahm ihre Schwester bei Seite und sagte ihr, sie solle sich nicht in ihre Angelegenheiten mischen.
„Er sitzt aber auf deinem Sluhl," enlgegnele Amalie. „Was geht das dich an?"
„Nun gut, ich werde mich nach ihm darauf setzen." Und sobald StaniSlauS aufgestanden war, nahm sie ihn in Besitz, ohne daß sie Adelheid in Gegenwart der Prjn- zefstn daran verhindern konnte. Sie verließ ihn jedoch bald wieder, um StaniSlauS das Damenbrett ihrer Schwester zu nehmen, daS er öffnen wollte. „Ich will mit den Damen spielen" schrie der kleine Knabe. Amalie sagte dagegen, ihre Schwester wolle nicht, daß man ihr ihre Sa. chen verderbe. Und Adelheid — riß daSDamendrett Ama» lirn aus den Händen und gab e« StaniSlauS, indem sie befüichlete, daß dieß die Prinzessin thun würde.
„Ich werd« mitspielen!" rief nun Amalie» und

